Ein Jahr lang haben die Regisseure Christiane Schmidt und Didier Guillain das Leben in einem rumänischen Roma-Dorf in den Karpaten mit der Kamera begleitet. Im Mittelpunkt steht die Familie Lingurar, die in vier Generationen in ihrer Dorfgemeinschaft lebt. Der Alltag der Erwachsenen ist bestimmt von der Notwendigkeit, ständig neue Quellen des Überlebens zu finden. Auch die Kinder müssen mithelfen. Sie wissen, dass ihr Dorf arm ist.
„Nie haben Roma Geld“, weint einmal ein kleines Mädchen, während manche ältere Dorfbewohner sogar die Zeit des brutalen Diktators Ceascescu zurückwünschen. Da sorgten Industriearbeitsplätze in der nahegelegenen Stadt für ein Auskommen.
***
Auf dem Hauptweg läufst du auf Sand.
Vom Hügel aus hörst du das ganze Dorf.
Im Sommer kannst du dich im Fluss abkühlen.
Anamaria sucht ihre Liebe.
Für Aronela ist ihr Glaube wichtig.
Zur Zeit von Ceaușescu hatte Elena Arbeit in der Traktorenfabrik.
Aron ist Repräsentant der Partida Romilor.
Er fühlt sich verantwortlich für seine Familie und das Dorf.
Beniamin und Simon nehmen uns mit in den Wald.
‘Der Wald ist wie die Berge, kannst du das sehen?’, sagt Iosif.
"Schmidt und Guillain lassen vieles stehen, sie erklären nichts und setzen auf ein bewährtes dokumentarisches Mittel, das hier so verlockend simpel wirkt: die Anschauung. Simpel ist der Film allerdings keineswegs. Die beiden Regisseure orchestrieren sehr genau und transparent, sie verknüpfen lyrisch-assoziativ auf den Spuren von Bildern oder Stichworten, sie lassen die visuelle und die inhaltliche Ebene miteinander kommunizieren. Auf der einen Seite die Holzbündel, die quer durch alle Generationen im Wald gesammelt und die Straße entlang nach Hause geschleppt werden, Streifzüge durch die Hügel in den Wald, auf der Suche nach Kräutern, Pilzen, Beeren. Die Kamera folgt den Menschen, fließend und bevorzugt mit Rückenansichten." (Julia Teichmann, auf: filmdienst,de)
Ein Jahr lang haben die Regisseure Christiane Schmidt und Didier Guillain das Leben in einem rumänischen Roma-Dorf in den Karpaten mit der Kamera begleitet. Im Mittelpunkt steht die Familie Lingurar, die in vier Generationen in ihrer Dorfgemeinschaft lebt. Der Alltag der Erwachsenen ist bestimmt von der Notwendigkeit, ständig neue Quellen des Überlebens zu finden. Auch die Kinder müssen mithelfen. Sie wissen, dass ihr Dorf arm ist.
„Nie haben Roma Geld“, weint einmal ein kleines Mädchen, während manche ältere Dorfbewohner sogar die Zeit des brutalen Diktators Ceascescu zurückwünschen. Da sorgten Industriearbeitsplätze in der nahegelegenen Stadt für ein Auskommen.
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Auf dem Hauptweg läufst du auf Sand.
Vom Hügel aus hörst du das ganze Dorf.
Im Sommer kannst du dich im Fluss abkühlen.
Anamaria sucht ihre Liebe.
Für Aronela ist ihr Glaube wichtig.
Zur Zeit von Ceaușescu hatte Elena Arbeit in der Traktorenfabrik.
Aron ist Repräsentant der Partida Romilor.
Er fühlt sich verantwortlich für seine Familie und das Dorf.
Beniamin und Simon nehmen uns mit in den Wald.
‘Der Wald ist wie die Berge, kannst du das sehen?’, sagt Iosif.
"Schmidt und Guillain lassen vieles stehen, sie erklären nichts und setzen auf ein bewährtes dokumentarisches Mittel, das hier so verlockend simpel wirkt: die Anschauung. Simpel ist der Film allerdings keineswegs. Die beiden Regisseure orchestrieren sehr genau und transparent, sie verknüpfen lyrisch-assoziativ auf den Spuren von Bildern oder Stichworten, sie lassen die visuelle und die inhaltliche Ebene miteinander kommunizieren. Auf der einen Seite die Holzbündel, die quer durch alle Generationen im Wald gesammelt und die Straße entlang nach Hause geschleppt werden, Streifzüge durch die Hügel in den Wald, auf der Suche nach Kräutern, Pilzen, Beeren. Die Kamera folgt den Menschen, fließend und bevorzugt mit Rückenansichten." (Julia Teichmann, auf: filmdienst,de)